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15. Mai 2015 – Die WSPS beteiligt sich wieder am Aktionstag Schiff

Der Aktionstag Schiff für Kinder und Jugendliche findet in diesem Jahr am 15. Mai statt. Aufgrund des großen Interesses im letzten Jahr beteiligen sich die WSPS und die WSP Hamburg auch in diesem Jahr mit eigenen Programmpunkten. Kinder und Jugendliche können in der ECDIS-Anlage und im Radar-Simulator „ein Schiff fahren“ (ab 12 Jahre) und im Maschinenlabor an einem Dieselmotor arbeiten (ab 14 Jahre). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Weitere Informationen und Buchung unter: Faszination Technik Klub – Hamburg

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September 2014 - Polizeikadetten aus Abu Dhabi zu Besuch in Hamburg

Die sächsische Polizei pflegt bilaterale Beziehungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten und hier insbesondere mit dem Emirat Abu Dhabi. Seit Mai 2014 weilen neun Polizeikadetten im Freistaat Sachsen zur Aus- und Fortbildung und einem Informationsaustausch. Um neben der Polizei Sachsen auch die Aufgaben einer Polizei in einer Hafenstadt kennenzulernen, war die Gruppe für drei Tage an der WSPS untergebracht.

Die Kadetten erhielten einen Einblick in die Struktur der Ausbildung der Wasserschutzpolizeien und die damit verbundenen Aufgaben der WSPS in der Aus- und Fortbildung. Natürlich gehörte bei einem Rundgang auch die technische Ausrüstung der Schule mit der Maschinenhalle, der ECDIS-Anlage und dem Radarsimulator dazu.

Der Besuch weiterer Dienststellen der Polizei Hamburg rundete den Aufenthalt im Norden ab.

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September 2014 - Besuch von der Berufsbildenden Schule Schönebeck

Zwölf Fachlehrer der Berufsbildenden Schule Schönebeck des Salzlandkreises besuchten im Rahmen ihrer Vorbereitungswoche auf das neue Schuljahr die WSPS. In dieser Einrichtung findet die schulische Ausbildung für den Beruf Binnenschiffer statt. Bei der Vorstellung der WSPS gab es somit schon erste Gespräche über die maritime Ausbildungssituation der beiden Schulen. Dieser Austausch setzte sich bei der Besichtigung der Maschinenhalle und Vorführung der ECDIS-Anlage und des Radarsimulators fort.

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August 2014 - Fortbildung der Fachlehrer der WSP-Schule

Vom 18.-22. August fand die Fortbildung der Fachlehrer der WSPS Hamburg in Niedersachsen statt.  Der Leiter der WSP Niedersachsen, Herr Jörg Beensen, stellte in Wilhelmshaven in einem interessanten Vortrag die Organisationsentwicklung der WSP in den vergangenen Jahren vor. Die WSP Niedersachsen ist heute als Dezernat 24 der Abteilung 2 Teil der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD) angegliedert. Am WSP-Standort Emden erhielten die Fachlehrer einen Eindruck vom täglichen Dienst an einer Dienststelle der Wasserschutzpolizei Niedersachsen mit ihren vielfältigen Aufgaben.

In Wilhelmshaven wurde durch den Betreiber die Leistungsfähigkeit des Jade-Weser-Ports, Deutschlands einzigem Tiefwasserhafen, dargestellt. Eine Besichtigung der Meyer-Werft in Papenburg und des Emssperrwerks bei Gandersum schlossen sich an.

Am Verkehrslandeplatz Emden wurde der Offshore-Zubringer HTM (Helicopter Travel Munich) aufgesucht, der im Auftrag des Energiekonzerns EWE die Verbindung zu Windparks in der Nordsee per Helikopter aufrecht erhält.

Der Energiekonzern EWE betreibt den Offshore-Windpark alpha ventus von einem Betriebsbüro in Norden, Landkreis Aurich. In der dort angegliederten Leitstelle wurden der Betrieb des Windparks und dessen Überwachung erläutert.

Auch das Maritime Sicherheitszentrum (MSZ) in Cuxhaven war ein wichtiger Programmpunkt dieser fachlichen Fortbildung. Im MSZ arbeiten die maritimen Sicherheitsbehörden unter Beibehaltung der bestehenden gesetzlichen Zuständigkeiten zusammen. Operativer Kern des MSZ ist das Gemeinsame Lagezentrum See (GLZ-See). Partner im MSZ sind unter anderem das Havariekommando und die Wasserschutzpolizeien mit der Gemeinsamen Leitstelle der Wasserschutzpolizeien der Küstenländer (WSP-Leitstelle).

Struktur und Aufgaben des MSZ und speziell des Havariekommandos und der WSP-Leitstelle wurden den Fachlehrern der WSPS von Mitarbeitern beider Dienststellen in interessanten Vorträgen dargestellt.

In diesem Zusammenhang wurde auch der Standort des Marinefliegergeschwaders 3 (MFG 3) in Nordholz besucht (siehe Foto). Das MFG 3 betreibt im Auftrag des Havariekommandos zwei Luftfahrzeuge vom Typ Do 228 zur Luftüberwachung von Nord- und Ostsee (sog. „Pollution Control“). Mit Hilfe von Sensoren sind die Besatzungen der Maschinen in der Lage, Verschmutzungen zu erkennen und sogar aus der Luft zu analysieren.

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Mai 2014 - Die WSPS beteiligte sich am diesjährigen Aktionstag Schiff

Der Faszination Technik Klub – Hamburg veranstaltete am 30. Mai. 2014 mit Partnern den Aktionstag Schiff. Erstmals dabei waren die WSP Hamburg und die WSPS mit eigenen Programmpunkten. Kinder und Jugendliche hatten an der WSPS die Möglichkeit, die ECDIS-Anlage und den Radarsimulator kennen zu lernen (ab 12 Jahre) und im Maschinenlabor an einem Dieselmotor zu arbeiten (ab 14 Jahre).

Weitere Informationen unter: Fazination Technik Klub - Hamburg 

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April 2014 - Die Führungsakademie der Bundeswehr zu Besuch an der WSPS

Am 09.04.2014 besuchte der Chef des Stabes der Führungsakademie der Bundeswehr , Herr Oberst i.G. Jürgen Tronicke,  mit einer Abordnung von Soldaten im Rahmen eines Informationsbesuches die WSPS. Die Gäste erhielten einen Einblick in die Aufgaben und Strukturen der WSPS. Darüber hinaus erfolgte in diversen persönlichen Gesprächen zwischen den Angehörigen der FüAkBw und den Mitarbeitern der WSPS ein Austausch über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Aus- und Fortbildung.

Siehe dazu auch Artikel der Führungsakademie der Bundeswehr.

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Modernisierung des Radarsimulators der Wasserschutzpolizei-Schule erfolgreich abgeschlossen

Nur an der Wasserschutzpolizei-Schule ist der Erwerb des in der Rheinschiffspersonalverordnung vorgeschriebenen Radarpatentes an einem Simulator möglich. Alle Schiffsführer, auch die Beamtinnen und Beamten der Wasserschutzpolizeien, müssen über eine solche Lizenz verfügen, wenn sie z.B. mit Binnenschiffen oder eben auch Funkstreifenbooten auf den Wasserstraßen unterwegs sind.

Im Januar 2014 wurde neueste Radartechnik in den bundesweit einzigen zertifizierten Radarsimulator an der WSP - Schule integriert.

Mit Radargeräten vom Typ JMA-610 ist nun z.B. auch die Anzeige von AIS - Daten in der Radardarstellung möglich. Darüber hinaus verfügen die Geräte, die auch auf zahlreichen Wasserfahrzeugen der Wasserschutzpolizeien zum Einsatz kommen, über alle Funktionen moderner Inland-ECDIS - Anlagen. D.h., mit Hilfe dieser elektronischen Karten ist der genaue Standort des eigenen und der anderer Fahrzeuge jederzeit präzise erfasst und auf dem Monitor zu verfolgen.

Die Integration der neuen Radargeräte und die erforderliche Anpassung der Software erfolgte durch ein Unternehmen aus Stuttgart, das weltweit u.a. Radartechnik sowohl für Schiffe als auch für Verkehrsüberwachungs- und Verkehrsleitzentralen in Häfen und an den Küsten entwickelt und vertreibt.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Einbaus der neuen Geräte erfolgte am 24.01.2014 die Überprüfung und Abnahme durch Spezialisten der  Fachstelle für Verkehrstechniken (FVT) in Koblenz, einer Dienststelle des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung / Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.

Die Wasserschutzpolizei-Schule ist damit wieder einen großen Schritt weiter auf dem Weg in die digitale Zukunft, die auch in der Schifffahrt große Fortschritte mit sich bringt. Der Radarsimulator bietet dabei hervorragende Möglichkeiten, alle denkbaren Einsatzszenarien und Manöver auch unter schwierigen Wind- und Strömungsverhältnissen zu trainieren und damit die Handlungssicherheit der Polizeibeamten im Einsatz zu stärken. Gerade das Erreichen der Einsatzorte bei völliger Dunkelheit und bei dichtem Nebel kann durch das Trainieren im Simulator der Wasserschutzpolizei-Schule in seiner nun 3. Generation hervorragend umgesetzt werden.

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Die Wasserschutzpolizei-Schule unterstützt ein Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Die Wasserschutzpolizei-Schule unterstützt  ein Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), das die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger als Projektpartner des Ministeriums durchführt.

In diesem Zusammenhang beteiligt sich die WSPS als assoziierter Partner der DGzRS an dem BMBF-Forschungsprojekt „MAR-SimNET“ (Maritimes Simulatornetzwerk). Das Projekt ist auf drei Jahre befristet und dient der Entwicklung einer Simulatorinfrastruktur, die die Beübung komplexer maritimer Schadenslagen mit Hilfe von Simulatoren ermöglicht. Weitere Partner des Projekts sind u.a. das Havariekommando, die TU-Chemnitz, die Universität zu Köln und die Bundespolizei-See.

http://www.bmbf.de/de/22969.php?hilite=MAR-SimNet

Die Besatzungen der DGzRS – Rettungskreuzer nehmen an einem speziellen ECDIS- und Radartraining teil. Die Trainingsinhalte wurden zusammen mit den Ausbildern der DGzRS erarbeitet. Das Training dauert vier Tage. Inhalte des Trainings sind die sichere Bedienung und Informationsauswertung von elektronischen Navigationsanlagen. Ebenso werden spezielle SAR- Anwendungen trainiert. Die Trainingsinhalte werden im ECDIS- und im Radarsimulator der WSPS vermittelt.

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Schifffahrtstag 2/2013 DGON (Deutsche Gesellschaft für Ortung und Navigation) zu Gast bei der WSPS

Am 07.11.2013 war die WSPS Gastgeber des Schifffahrtstages der DGON. Thematisch ging es um unterschiedlichste Anwendungen und Erfahrungen mit der maritimen ECDIS.  Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Reinhard Müller (HS Wismar, Vorsitzender der Schifffahrtskommission). In einer folgenden Podiumsdiskussion wurde das Thema "ECDIS Handhabung als zentrales Interface für das Nutzen an Bord und in Landzentralen" behandelt.

Anschließend folgten Fachvorträge zu folgenden Themen:

  • Besondere Einsatzmöglichkeiten von ECDIS (Atlas Elektronik, Bremen)
  • Erfahrungen in Training mit ECDIS (ChartWorld GmbH Hamburg)
  • ECDIS Anwendungen- Erfahrungen aus Lotsensicht (Hafenlotsenbrüderschaft Hamburg)
  • Trainingskonzepte für ECDIS (Furuno Deutschland GmbH, Rellingen)
  • ECDIS in der Landzentrale (WSA Wilhelmshaven)
  • ECDIS im Revier auf großen Fahrzeugen (Bremer Schiffsmeldedienst, Bremen)

Als Gäste waren ca. 40 Experten aus der Schifffahrt (Reedereien, Behörden, Hersteller, Hochschulen pp.) bei der Veranstaltung zugegen.

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Die Wasserschutzpolizei des Dritten Reiches im „auswärtigen Einsatz“ - Organisation, Aufgaben und Kriegsverbrechen -“

Am 17.09.2013 fand an der Wasserschutzpolizei-Schule eine Veranstaltung zur Rolle der Wasserschutzpolizei im Dritten Reich sowie zu den von ihr vorgenommenen auswärtigen Einsätzen statt. Als Referent war Herr KHK a.D. Peter Bröhl gewonnen worden. Herr Bröhl, Mitglied bei der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V., hatte nach dem aktiven Dienst bei der Wasserschutzpolizei Nordrhein-Westfalen intensive Forschungen zur bislang weitgehend unbekannten Rolle der Wasserschutzpolizei im Dritten Reich durchgeführt.

In seinem zweieinhalbstündigen Vortrag verwies Herr Bröhl auf eindeutige Hinweise auf Kriegsverbrechen durch Angehörige und Einheiten der Wasserschutzpolizei in der Zeit von 1941 – 1945 in den Niederlanden, Serbien und Weißrussland. Er stellte dar, dass auch die Wasserschutzpolizei durch ein solches Regime zur Durchführung staatlich gewollter Verbrechen instrumentalisiert werden konnte. Dieses dem heutigen wasserschutzpolizeilichen Nachwuchs zu vermitteln und damit zugleich die Bedeutung der heutigen freiheitlichen Demokratie zu unterstreichen, ist sein Anliegen.

Die Ergebnisse seiner Forschungen werden im nächsten Jahr als Buch in der Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V. erscheinen.

Der Polizeipräsident der Freien und Hansestadt Hamburg, Herr Wolfgang Kopitzsch, nahm anschließend zu der Frage Stellung, warum die Aufarbeitung dieses Kapitels deutscher Polizeigeschichte bis heute nicht abgeschlossen werden konnte. Dabei ging Herr Kopitzsch, der als Historiker von 1986 bis 1988 einen Forschungsauftrag der Behörde für Inneres zur Geschichte der Hamburger Polizei in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus hatte, u.a. auch auf Kriegsverbrechen durch Angehörige von Polizeibataillonen während des zweiten Weltkriegs ein. Bereits 1995 fand nach umfangreichen wissenschaftlichen Arbeiten von Herrn Kopitzsch eine Ausstellung im Hamburger Rathaus zu Hamburger Polizeibataillonen im zweiten Weltkrieg statt.

Die Wasserschutzpolizei-Schule beabsichtigt, Herrn Bröhl auch für zukünftige Veranstaltungen zu diesem Thema einzuladen.

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Bundesvorsitz der GdP besucht WSPS

Am 06.09.2013 besuchte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Herr Oliver Malchow, die Wasserschutzpolizei-Schule in Hamburg. Herr Malchow wurde begleitet von Dierk Stahl und Hans-Jürgen Marker, Bundesfachausschuss Wasserschutzpolizei der GdP sowie Rüdiger Seidenspinner, Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes. Auch Gerhard Kirsch, Landesvorsitzender GdP Hamburg und Enrico Nimsch, Fachbereichsvorsitzender Wasserschutzpolizei der GdP Hamburg nahmen zeitweise an dem Besuch teil.

Die Delegation machte sich in Gesprächen mit der Leitung und den Mitarbeitern ein umfassendes Bild von der Leistungsfähigkeit der WSPS. Darüber hinaus nutzte die Delegation die Gelegenheit, sich mit Lehrgangsteilnehmern auszutauschen und einer Prüfung im Radarsimulator beizuwohnen.

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August 2013 – Fortbildung der Fachlehrer

Die diesjährige gemeinsame Fortbildung der Fachlehrer der Wasserschutzpolizei-Schule erfolgte im Land Brandenburg. Die Organisation erfolgte unter Federführung des Leiters des Stabsbereiches Wasserschutzpolizeiliche Angelegenheiten im Polizeipräsidium Brandenburg, Herrn POR Jan Müller.

Brandenburg gilt mit über 3.000 Seen und 33.000 km Fließgewässer als das wasserreichste Bundesland. In Vorträgen, Exkursionen und zahlreichen Vor-Ort-Gesprächen erhielten die Lehrkräfte der Wasserschutzpolizei-Schule einen aktuellen landestypischen Eindruck der Schifffahrt, der Wasserstraßen und der damit verbundenen vielfältigen wasserschutzpolizeilichen Arbeit. Dazu gehörten auch laufende Prozesse in der polizeilichen Entwicklung der Organisation unter Berücksichtigung notwendiger personeller Veränderungen und ökonomischer Betrachtungsweisen.

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29. Mai 2013 Wasserschutzpolizei-Schule und Maritimes Schulungs- und Trainingszentrum der Bundespolizei richten gemeinsam Offshore Workshop aus

Am 29. Mai 2013 haben die Wasserschutzpolizei-Schule in Hamburg und das Maritime Schulungs- und Trainingszentrum der Bundespolizei (MaST) erstmals gemeinsam einen Workshop zu einem zentralen Maritimen Thema ausgerichtet.

Operative Maßnahmen bei Einsätzen in Offshore Windparks – so lautete das Thema, bei dem sowohl rechtliche Erörterungen, Planungsgrundlagen als auch erste Erfahrungen aus bewältigten Einsätzen rund um das Thema Gegenstand der Betrachtungen waren.

Von insgesamt mehr als 40 Führungskräften einer Vielzahl von Behörden mit Aufgaben im Zusammenhang mit der Errichtung und dem Betrieb von Offshore Windkraftanlagen konnten 10 Referenten in kurzer konzentrierter Form den Beitrag ihrer Behörde bzw. ihre Auffassungen zum Thema vortragen. Inhalte aus dem Bereich Security (Wasserschutzpolizeien, Bundespolizei See, Bundespolizeiflugdienst, Bundeszollverwaltung), Safety (Havariekommando, Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, Marineflieger), aber auch aus dem Bereich der Aufsichtsbehörden (BMVBS, BSH) bzw. der Seegerichtsbarkeit (Prof. Dr. Wolfrum, ITLOS) wurden vor den Fachleuten dargestellt und diskutiert.

„Hochkomplexe Szenarien mit anspruchsvollen Aufgaben und kurzen Reaktionszeiten verlangen eine intensive und professionelle Zusammenarbeit aller Beteiligten“, so Polizeidirektor Hermann Martin bei seinem Resümee am Ende der Veranstaltung, die jedoch fortgesetzt werden soll: Der nächste Workshop ähnlicher Art soll bei der Bundespolizei See in Neustadt in Holstein stattfinden.

v. links nach rechts: Herr Martin (WSPS); Herr Fox (DGzRS); Herr Dahlke (BSH); Herr Bruß (WSP MV); Herr Monsees (Havariekomando); Herr Kneip (Bundeswehr MFG5); Herr Neumann (WSP-Leitstelle im GLZ-See); Herr Kaping (Bundespolizei See); Herr Ulfig (Bundespolizei See); Herr Scholz (BMVBS); Herr Windisch (Bundespolizei See).

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19 April 2013 Besuch des Ausstellungsbusses der Firma MARINFLOC an der WSPS

Am Vormittag des 19.04.2013 war die Firma MARINFLOC mit ihrem Ausstellungsbus auf dem Gelände der WSPS zu Gast. Das schwedische Unternehmen beschäftigt sich mit maritimem Umweltschutz und entwickelt unter anderem Entöleranlagen (Bilge Water Separator) für Schiffe. Teilnehmer des WSP-Fachseminars Meeresumweltschutz 1, Fachlehrer der WSPS und einige Mitarbeiter der WSP-Hamburg nahmen an dieser Veranstaltung teil. Nach einer Präsentation zum Thema MARPOL-Übereinkommen Anlage I1, die einen besonderen Blick auf die Entwicklung der Vorschriften legte und die auftretenden Probleme in der Praxis aufzeigte, konnten die Teilnehmer Fragen stellen und die voll funktionstüchtige Entöleranlage im Ausstellungsbus besichtigen.

1 Das MARPOL-Übereinkommen aus dem Jahr 1973 ist ein weltweit geltendes Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt.

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18. April 2013 Norwegische Studenten an der Wasserschutzpolizei-Schule


Am 18.04.2013 wurde die Wasserschutzpolizei–Schule Hamburg von fünf norwegischen Polizeistudenten der Norwegian Police University College in Oslo im Rahmen des im Bachelor-Studiengang vorgesehenen Auslandsaufenthalts besucht. Dabei wurden sie von betreuenden
Dozenten des Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung SH in Altenholz (FHVD) begleitet. Die Norwegische Polizei-Hochschule hat einen Kooperationsvertrag mit der FHVD, zu der die WSPS ebenfalls gute Kontakte unterhält.

Die fünf norwegischen Frauen und Männer konnten sich während ihres Aufenthaltes an der WSPS ein Bild von den Möglichkeiten der Schule machen. Sie erhielten eine Einweisung in der Maschinenhalle, besuchten eine Unterrichtssituation im Radarsimulator und konnten selbst eine Übung in der ECDIS-Anlage fahren. Die Studenten zeigten sich sehr beeindruckt von den Möglichkeiten der WSPS und der Professionalität der Ausbildung.

Nach einem Mittagessen und der Verabschiedung durch die Schulleitung konnten sich die Kollegen auf dem Fußmarsch zum alten Elbtunnel noch ein Bild vom Hamburger Hafen machen.

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05. April 2013, A-Innenministerkonferenz besucht die Wasserschutzpolizei-Schule

Die Innenminister und –senatoren aus Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein besuchten am 05.04.2013 im Zusammenhang mit einer Konferenz die Wasserschutzpolizei-Schule. Auch zwei Staatsekretäre (aus Niedersachsen und Schleswig – Holstein) nahmen teil.

In Vorträgen und Vorführungen wurde den Gästen durch die Vorsitzende des Kuratoriums bei der Wasserschutzpolizei-Schule, Frau Polizeipräsidentin Dr. Bartels (NRW), durch den Leiter der WSPS, Herrn Martin, und durch die Mitarbeiter und Fachlehrer die Aus- und Fortbildung an der WSPS vorgestellt.

Die Innenressortchefs waren auf Einladung von Herrn Senator Michael Neumann, Präses der Behörde für Inneres und Sport, am Freitag, 05.04.2013, zu einer Konferenz im Hamburger Rathaus zusammengekommen.

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12. Dezember 2012, Wechsel der Dienststellenleitung

Auf Einladung des Hamburger Polizeipräsidenten Herrn Wolfgang Kopitzsch am 12.12.2012 erhielt der Leiter der Wasserschutzpolizei-Schule Herr Leitender Polizeidirektor Reinhard Paltian die Urkunde zur Verabschiedung in den Ruhestand Ende Dezember aus den Händen von Staatsrat Herrn Volker Schiek. Neuer Leiter der WSPS wird Herr Polizeidirektor Hermann Martin. Vertreter und Leiter der Aus- und Fortbildungsabteilung wird Herr Polizeioberrat Frank Möller.

Auszug aus dem Hamburger Polizei Journal | Nr. 2 | Februar 2013

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19. Oktober 2012, Ende der offiziellen Umbauphase

In einer kleinen Feier am 24.10.2012 im Vorfeld der 121. KT-Sitzung wird der Projektabschluss gewürdigt. Der Leiter der WSPS Herr Reinhard Paltian begrüßt die eingeladenen Gäste und thematisiert den Verlauf der Umbauphase, Schwierigkeiten bei einigen baulichen Umsetzungen; aber immer die intensive konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten.

Abteilungsdirektor und Vorsitzender des Kuratoriums Herr Carsten Rose führt in seinem Grußwort die umfangreichen Gespräche mit den einzelnen Ländervertretern bis letztlich zur Realisierung des Projekts aus und stellt fest, dass es richtig war, die AG "Einzelzimmer" einzurichten.

In seiner Ansprache würdigt Staatsrat Herr Volker Schiek (ehemaliger Vorsitzender und langjähriges Mitglied des KT) die geleistete Arbeit: "Zum Lehrgangsangebot der WSPS gehört auch ein bedarfsgerechtes Umfeld. Mit der Modernisierung des Hauptgebäudes ist es gelungen eine Unterbringung zu schaffen, die den heutigen Anforderungen der Erwachsenenbildung entspricht."

Panoramablick aus der Aula der WSPS.

Blick auf Hamburg

September 2012, Umbau des Hauptgebäudes der WSPS

Die umfangreichen Arbeiten im Hauptgebäude der Wasserschutzpolizei-Schule stehen kurz vor der Fertigstellung. 

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September 2012, Lehrerfortbildung der WSPS

Die diesjährige Fortbildungsveranstaltung für die Lehrerschaft der Wasserschutzpolizei - Schule Hamburg lag im Spannungsfeld zweier Küstenregionen in Schleswig-Holstein. Nicht weit entfernt von Hamburg - gleichwohl eine markante und traditionsreiche Region zwischen Nord- und Ostsee; entsprechend herzlich erfolgte die Begrüßung der Hamburger Lehrer durch den Leiter der Wasserschutzpolizei SH, Herrn PD Andreas Görs und seinen Vertreter, Herrn PD Kai Szimmuk  in der Kieler Direktion.tl_files/wsps/img/motive/aktuelles/Leher1.jpg Die Einladung des Landes SH beinhaltete ein anspruchsvolles Wochenprogramm mit interessanten Beiträgen zur Vertiefung landesspezifischer Besonderheiten in den Bereichen Führungsstrukturen, Revierkunde, Entwicklungen im Verkehrsrecht und aktueller Einblicke in die gegenwärtige maritime Ausbildungsstruktur von Bundesmarine und Bundespolizei am Standort Neustadt/Ostsee. Die Bekämpfung von Wassereinbrüchen an Bord, der Einsatz von schwerem Atemschutz bei der Feuereinwirkung in Schiffen im Bereich der Bundesmarine und eine Präsentation der gegenwärtigen Aus- und Fortbildungsstruktur im maritimen Schulungs- und Trainingszentrum der Bundespolizei (MAST) zeigten eindrucksvoll den Ausbildungsstand und aktuelle Inhalte vergleichbarer staatlicher Einrichtungen.  Unvergessen bleibt die Revierfahrt mit dem Küstenstreifenboot  "Sylt"  nach Helgoland, die uns  - begleitet durch ein aktuelles Einsatzgeschehen - auch zur Insel Amrum führte. Die professionelle Einsatzwahrnehmung durch die eingesetzten Kräfte hat allen Anwesenden eindrucksvoll den gegenwärtigen Ausbildungsstand vor dem Hintergrund aktueller Aspekte der Aus- und Fortbildung der WSPS bestätigt. Am Skandinavienkai von Lübeck-Travemünde stand der Gefahrgutbereich im Mittelpunkt. Hier an den Schnittstellen multimodaler Logistik erteilt die Wasserschutzpolizei zentrale Auskünfte und führt Kontrollen auf den verschiedenen Verkehrsträgern durch. Die Vermittlung technischer Eindrücke und im Notfall ggf. bedeutsamer Anforderungen für Rettungskräfte an Bord von RoRo – Fähren rundeten das Programm ab.

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Juni 2012, Umbau des Hauptgebäudes der WSPS

Das Hauptgebäude der Wasserschutzpolizei-Schule wird zwischen Juni und Oktober 2012 für 4,1 Millionen € renoviert. Es enstehen 40 Einzelzimmer mit eigenem Sanitärbereich, ein Fahrstuhl und neue Fernsehräume. Startschuss für den offiziellen Baubeginn ist der 04.06.2012.

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Mai 2012, Technische Neuerungen

Im Funkschulungsraum und im Radarsimulatortl_files/wsps/img/motive/aktuelles/Sailor6222.jpg verfügt die WSPS jetzt über neue Funkanlagen. Beschafft wurden GMDSS Kombianlagen für Seefunk und Binnenschifffahrtsfunk. Typ: Thrane & Thrane Sailor RT 6222 DSC Klasse A mit wheelmark.

Außerdem wurde ein neuer Navtex-Receiver mit Aktivantenne im Funkschulungsraum in Betrieb genommen, der die aktuellen Navtex-Meldungen des Senders Pinneberg bzw. Hamburg empfängt. Typ: JRC NCR-333 

Im Mai 2012 wurde der Radarsimulator auf neuesten Stand gebracht incl. neuer Rechner, Monitore, Radarpilot 720° und neuer Seeradargeräte. Bei den Seeradargeräten handelt es sich um den Typ "Radarpilot 720°OS" (Baugleich mit "Imtech SeaGuide" von "IN- innovative Navigation" Kornwestheim). Beachtenswert bei den neuen Seeradargeräten ist die Einbindung des AIS-Nachrichtenaustausches (SRM Nachrichten) über das Seeradargerät. Die Seeradargeräte sind vom BSH baumustergeprüft und somit zugelassen.

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September 2011, Besuchergruppe an der WSPS

Eine fachliche und persönliche Erfahrung der besonderen Art war der Besuch des Schiffer-Berufskolleg RHEIN - Lehrerkollegiums bei der Wasserschutzpolizeischule in Hamburg.

Erfahren Sie hier mehr beim Schiffer-Berufskolleg RHEIN.